Sulawesi - Allgemeine Informationen

 

 

 Geographie

 

Das geologisch junge Sulawesi liegt  zentral im „Herzen“ Indonesiens  zwischen Kalimantan (Borneo) und der Inselgruppe der Molukken.

Mitten durch die Insel verläuft der Äquator. Mit  einer Fläche von 189.200 km² ist sie die viertgrößte Insel des Archipels. Durch die starke Gliederung der Insel gibt es jedoch kaum einen Ort auf der Insel, der weiter als 50 km vom Meer entfernt  ist.

 

Gebirge mit über 2000 m Höhe kommen in jeder der vier Provinzen vor und machen die Insel mit 68 % Bergland zur gebirgigsten Indonesiens. Der höchste Berg heißt Rantemario (3440 m) und liegt in der Provinz Südsulawesi.

 

Sulawesi ist teils vulkanischen Ursprungs. Die 12 heutzutage noch aktiven Vulkane befinden sich jedoch ausschließlich im Nordteil der Insel.

Vulkan Lokon (1580 m)

 

 

Die Provinz Südost-Sulawesi erstreckt sich über das Festland des Südostens der Hauptinsel und die großen Inseln Buton, Muna, Kabaena, Wowonii sowie viele weitere kleine Inseln, die verstreut  südlich und  südöstlich davon liegen.

Begrenzt wird das Inselreich nach Süden und Osten durch tiefe unterseeische Gräben, die eine natürliche Barriere darstellen (Wallace-Linie).

Das gesamte Gebiet umfasst 148.140 km².

110.00 km² bzw. 69,3% davon sind Wasserfläche (Meer), 38.140 km² bzw. 30,7 % sind Landfläche. Es liegt zwischen dem 3° und 6° Breitengrad, also knapp südlich des Äquators und zwischen dem 120°45' und 124°06' Längengrad.

 

Nördlich dieser Provinz grenzen die Provinzen Süd-Sulawesi und Zentral-Sulawesi an, südlich die Flores-See, östlich die Banda-See und westlich die Bucht von Bone.

 

 

Klima

 

Bedingt durch seine Lage, die ausgedehnte Küstenlinie und die weitreichenden Formen seiner Ausläufer liegt Sulawesi im Einflußbereich verschiedenster Windströmungen, die der Insel zu unterschiedlichen Zeiten Regen bringen. Dieser Umstand und die Gebirgigkeit der Insel lassen ein für viele Regionen unterschiedliches Klima entstehen.

Während die Niederschläge im Bergland bis zu 2000 mm Regen im Jahr bringen, sind die südlichen Teile der Inseln Buton und Muna deutlich trockener, mit manchmal nur 200 mm im Jahr.

Generell kann man sagen, dass in Südost-Sulawesi die meisten Niederschläge in den Monaten November bis März fallen. Der Höhepunkt der Regenzeit ist im Dezember und Januar.

In der Trockenzeit (Mai bis Oktober) mit Höhepunkt im Juli/August, regnet es oft monatelang nicht, so dass täglich die Sonne vom stahlblauen Himmel strahlt.

Die Temperatur im Tiefland beträgt das ganze Jahr über fast konstant zwischen 25°C und 33°C. In der Regenzeit ist es um ein bis zwei Grad kühler als im heißen Sommer, dafür aber auch deutlich feuchter. In der Küstennähe sorgt meist ein leichter Wind für angenehme Temperaturen.

 

Klimatabelle

Monat

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

Min. Temp °C

23

23

23

24

25

25

25

25

25

24

23

23

Max. Temp °C

29

29

30

30

32

33

33

33

32

32

30

30

Feuchtigkeit %

84

84

83

81

80

80

77

75

75

76

79

81

Regentage

13

12

5

5

5

6

5

4

4

6

9

11

 

Während des ganzen Jahres, vor allem aber zu Beginn der Regenzeit, kommt es zu kurzen heftigen Regenschauern und Gewittern. Derartige Naturschauspiele und  ungewöhnliche Wolkenstimmungen lassen sich in den höheren Bergen und an den Küsten gut beobachten.

Taifune stellen keine Gefahr für Südost-Sulawesi dar, da sie in einer Zone 300 km nördlich und südlich des Äquators nicht entstehen können.

 

 

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